„I hate Winnipeg“. Die Weakerthans haben eine Art Hassliebe zu ihrer Heimatstadt und gehen damit sehr offen um. Mit ihrem melodischen Alternative-Songs begeistern die Kanadier schon seit 1997 die Indie-Welt.

Ein Jahr zuvor gründeten Jason Tait, John P. Sutton und John K. Samson (vorher Bassist bei Propagandhi) die Band. Erstmals hörbar wurde die Band 1997 mit ihrem Debütalbum „Fallow“. Kurze Zeit später stieß auch Stephen Carroll zur Truppe hinzu und komplettierte das Line Up. Nach einigen Touren, unter anderen mit Tomte und Tocotronic, erschien mit „Left And Leaving“ der „Fallow“-Nachfolger. Nach langer Promotion und Tour etablierte sich die Band in der Indie-Szene, worauf sich die Weakerthans erstmal eine Pause von drei Jahren gönnten. Ihre Rückkehr feierten sie 2003 auf Epitaph mit dem Album „Reconstruction Site“. Gleichzeitig gelang ihnen hiermit auch der endgültige Durchbruch. John P. Sutton verließ die Band, wurde aber recht schnell durch Greg Smith ersetzt. Nachdem sie auf Greg Graffins (Bad Religion) Solo-Album „Cold as the Clay“ mithalfen, widmeten sie sich wieder ihrer eigenen Band – am 21. September 2007 erschien “Reunion Tour”, das vierte Album der Weakerthans.

Tim Kollande