Ein Riff, ein Trommelwirbel, ein ins Dunkle gerufene “allright!“ – und Zack! Die Trashmonkeys, jener
Wahnsinns-Rock’n’Roll-Kapelle aus – jawohl! – Bremen sind da. Gegründet werden sie 1998, bereits im selben Jahr wird auch das selbstbetitelte Album veröffentlicht. Mit den Punklegenden von The Cramps gehen sie gleich danach auf Tour.

Danach tut sich erstmal eine Weile nichts. Das Label geht pleite und die Trashmonkeys müssen ihre Tour selbst organisieren. Das zweite Album folgt dann im Jahr 2002. “Clubtown” heißt das Werk und ist in England sehr erfolgreich – in Deutschland bleiben die Lobeshymnen jedoch aus.

2004 kommt das dritte Album “The Maker” auf den Markt. Und das animiert die DJ-Prominenz – Frank Popp zum Beispiel, der aus dem von einer überhitzen Hammond-Orgel angetriebenen Instrumental und Titel-Track “The Maker“ flugs einen Remix anfertigte.

Was im Bermudadreieck zwischen 60’s-Garage, 77er-Punk und britischem Gitarrenpop begann, ist auf “The Maker“ zu einem musikalischen Größenwahn angeschwollen, der Soul und Pop in Jeansjacken steckt und alles umarmt, umrennt, aufpeitscht. Die Trashmonkeys sind wieder einen Schritt weiter gegangen, pressen die Essenz aus den Stilen und heraus kommt schwitziger, bissiger, drängender Rock’n’Roll.

2006 folgt das Album “Favourite Enemy” und der Bekanntheitsgrad der Trashmonkeys steigt weiter – allerdings immernoch eher außerhalb Deutschlands. In Italien verwndet BMW einen Song des vierten Albums in ihrer Werbung. 

Das vierte Album “Smile” erscheint 2009.

Die Trashmonkeys sind:
Andreas Wolfinger (Gesang & Gitarre)
Gunnar Riedel (Schlagzeug)
Offer Stock (Orgel)
Daz Fralick (Bass)