Wenn Villeneuve nicht so viel durchgemacht hätte, würde seine Musik sicher nicht so klingen. Das ist natürlich bei vielen Musikern so, aber bei Villeneuve besonders auffällig. Der ’80 Franzose machte sämtliche Stilrichtungen durch, ehe er sich von „Nine Inch Nails“ inspiriert der Elektronik zuwannte.

Mit 13 Jahren entdeckte er Keith Richard für sich und er nahm die Gitarre in die Hand. Seine Vorbilder nannten sich Led Zeppelin und Pink Floyd. Mit der Zeit wurden die Gitarren härter und die Musik lauter. Minor Threat und Fugazi waren angesagt bis er sich vom vielen Krach zurück auf Melodien und Songwriting besann. Mit seiner ersten Band „Guernica“ tourte er regional in Südfrankreich und begann während dieser Zeit erste Erfahrungen mit digitaler Aufnahmentechik zu machen.
Als er schließlich nach Paris zog, entdeckte er mit Nine Inch Nails die Möglichkeiten eletronischer Musikproduktion. Er startete mit den Programmen und Tools zu arbeiten.

Mit seinem Background und seiner Plattensammlung nahm Villeneuve 2005 das Album „First Date“ auf. Hier sind seine vielen Einflüsse elektronisch kombiniert zu entdecken: „Das ganze Album klingt wie wenn dein iTunes verrückt spielt und versucht gleichzeitig das gesamte Repertoire zu spielen und eine Allianz zu kreieren, die gegen die Natur zu sein scheint. Aber das Ergebnis ist ebenso prachtvoll wie genveränderte Kombinationen“, beschreibt es seine Website.

Villeneuve sind:
Villeneuve

Stephan Klingebiel