“What I do, musically, is not something that people know much about. It’s kind of its own thing.“

 

So beschreibt Sing-Songwriter Xavier Rudd selbst sein musikalisches Projekt. Mit seiner One-Man Band kreiert er Musik mit unzähligen Instrumenten. Der Australier kann unterschiedliche Gitarren, Didgeridoo, Schlagzeug und Mundharmonika spielen und das alles auch noch simultan. Ein Multitalent sozusagen.

 

Geboren 1978 in Bell’s Beach, Southern Victoria, wächst Rudd in einer musikliebenden Familie auf. Platten von Neil Young und Paul Simon begleiteten ihn während seiner Kindheit. Erst versuchte er sich als Mitglied der Band „Xavier and the Hum“, entschied sich dann aber doch für eine Solo-Karriere. Sein erstes Live-Album “Live in Canada” war der Beginn seiner musikalischen Ideen. Sein erstes Studioalbum „To Let“ produzierte und veröffentlichte er 2002 mit Hilfe von Chris Thompson selbst. Ein zweites Live-Album mit dem Titel “Live At The Grid” zeigte 2003 weitere Auftritte des charmanten Sunnyboys. Das zweite Studioalbum „Solace“ erschien 2004. Mit seinen Platten und DVD’s konnte er einen großen Erfolg in seinem Heimatland Australien verbuchen. Er erhielt mehrere Gold und Platin Auszeichnungen. Xavier Rudd nahm sich selbst keine Ruhepause mehr. Es folgten zwei weitere Studioalben „Food In The Belly“ (2005) und „White Moth“ (2007) mit Songs, die gesellschaftsbezogene Themen, Umweltschutz und auch die Rechte der Aborigines enthalten.

 

In den letzten Jahren tourte er weltweit, spielte auf vielen Festivals seine imposante Live Show und unterstützte Musiker wie Jack Johnson oder die Dave Matthews Band. „Dark Shades Of Blue“, das neueste Werk des smarten 30-Jährigen, kam im August 2008 auf den Markt. Ausserdem schrieb er 2008 den kompletten Soundtrack für den Film „Surfer Dude“ mit Matthew McConaughey, einem bekennden Rudd Fan.

In der Zwischenzeit pflegt er seinen Ruf als australischer Aktivist, der sich für die Aborigines und die Umwelt einsetzt.

 

 

Steffi Hönig