Die Jungs Jimmy Pop Ali, Lupus, Evil Jared, Billie und DJ Q-Ball gründeten 1993 in Philadelphia ihre Band: die Boodhound Gang.  Seither stehen sie für spaßiges Crossover und kranke Bühnenshows. Das Jahr 1996 verbrachte man mit den Aufnahmen zu “One fierce beer coaster”, dem Album, das sie in Europa schlagartig zu Alternative-Stars machen sollte. Durch ausgiebige Tourneen quer über den Kontinent festigte die Band ihren Ruf als abgedrehte Partycombo, bei der auf der Bühne der Drummer gewürgt, der Basser ausgezogen oder das Publikum beworfen wird.

Über die Livepräsentation der Bloodhound Gang weiß Bandleader Jimmy nur Gutes zu berichten: “Na ja, wir benutzen manchmal Jareds Rücken als Dartscheibe. Ab und zu ißt er auch Mäuse, Schlangen und Goldfische.” Was viele Fans von Garbage, den Presidents Of The USA, Ash, Naughty By Nature, Skee-Lo, Shaggy, Montel Jordan und Monica schon bewundern durften, denn bei ihnen spielte die Bloodhound Gang im Vorprogramm.

Als “One fierce beer coaster” in die Läden kam, erfüllte diese Platte genau die ihr gestellten Erwartungen: Kontinuierliche Abverkäufe, ein netter Bekanntheitsgrad und irgendwann die Ablösung eines neuen Albums. Doch das aus den Elementen HipHop, Punkrock und “Fahrstuhl-Musik” bestehende Album sorgte für nachhaltige Überraschungen. – 1999 stieg “One fierce beer coaster” zwei Jahren nach VÖ in die Charts ein und verursachte durch die Single AAlong Comes Mary” eine regelrechte Bloodhound Gang Hysterie. “One Fierce Beer Coaster” stieg bis in die TopTwenty, die nur in Deutschland veröffentlichte Single “Along Comes Mary” schaffte es gar bis in die Top Ten und erreichte just Goldstatus! Der ganz große Durchbruch gelang 1999 mit dem Track “The Bad Touch”, welcher Platz 1 der deutschen Charts erreichte.

Mittlerweile wurde der ehemalige Drummer Spanky G verabschiedet und ein Casting der ganz besonderen Art fand statt: Die sich vorstellenden Trommler wurden zum Hot-Dog Wettessen aufgefordert und mußten Bart-Simpson-Zitate raten. Billie (“The New Guy”) wurde daraufhin aus allen Bewerbungen ausgesiebt und gehört von nun an zum festen Bestandteil der Band.

Sechs Jahre später ist es dann doch wieder so weit: “Foxtrot Uniform Charlie Kilo” – F.U.C.K. – das musikalische Lebenszeichen, das viele ersehnt, die andren genauso erwartet haben. Jimmy Pop immernoch am kotzen, Bam Margera im Bananamobil. Also der ganz normale Bloodhound-Wahnsinn. Das dazugehörige Album “Hefty Fine” und ist seit September auf dem Markt. Ursprünglich sollte die Scheibe “Heavy Flow” heißen, doch damit es keine Verwechselungen mit dem gleichnamigen Song von Moby gibt, heißt die vierte Bloodhound Platte nun eben “Hefty Fine”.