Zur Zeit ihrer ersten schicksalhaften Begegnung 1989 beherrschte Stefan Hajduga gerade mal drei Akkorde auf der Gitarre und Gordon Brockhaus besaß noch nicht einmal ein Schlagzeug. Knapp 4 Monate später nahmen sie als Sons Of Sun ihre ersten zwölf Stücke per Zwei-Spur-Uralt-Tonbandmaschine auf. viele Sessions später, erfüllt von einem unendlich-musikalischem Schaffensdrang, entstanden viele tapes unter diversen Bandnamen in allen möglichen Stilrichtungen, bevor Brown zu sich selbst fand: psychedelic-country-rock schaffte die gesuchte klammer für ihre Art der Musik.
Die Begegnung mit einem Bassisten zog die beiden auf die Bühne. Siamesische Zwillinge an der Hammond vollendeten die Band: von nun an spielte Brown auf vielen Konzerten in ultraleichten, hell-erleuchteten Hallen. Die zweite CD Room2 wurde aufgenommen; die Keller-Sessions liefen immer parallel nebenher, mit durchschnittlich sechs neuen Songs pro Wochenende.
Die Aufnahmetechnik entwickelte sich vom Zwei-Spur-, zum Vier-Spur- und später zum 8-Spur-Rekorder, doch die drauf-los-Technik ist in all den Jahren die gleiche geblieben. Die musikalische Kommunikation zwischen den beiden ist beatlelig; die speziellen Momente in diesem magischen Keller spiegeln sich in der dichten, authentischen Atmosphäre ihrer Musik wieder.

Die CD The Electric Beetle Show wurde von Brown im Zeitraum von September 2006 bis Januar 2007 im alleingang auf einem digitalen 8-Spur-Multitracker im Keller produziert. Die 15 Songs erweisen sich als eine abwechslungsreiche Show: Männerchöre, Westerngitarren, E-Gitarren, Stühle, klatschen, Elektronik, Urwaldgeräusche etc. die Musiker kehren ihr innerstes nach außen, wischen aber anschließend auch alles wieder auf und hinterlassen einen Eindruck von Glück und Leichtigkeit auf ganz spezielle Weise.

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