Die Engländer wieder. Kaum 17 Jahre und noch Schüler sind die fünf Bandmitglieder von Cajun Dance Party, als sie 2007 auf der Insel als „das nächste, große Ding“ gefeiert werden und ihre Debütsingle „The Next Untouchable“, die Sänger Daniel Blumberg bereits mit 15 schrieb, veröffentlichen. Während die Hype-Bands der Arctic Monkeys-Ära an ihren zweiten Alben zu verzweifeln scheinen, gibt es Cajun Dance Party gerade mal ein Jahr. Und bereits beim sechsten Auftritt der Band wimmelt es nur so von A&R-Menschen. Der Erfolg bringt sie mit Kings of Leon und den Cribs auf Tour und auch Radioheads Thom Yorke bekundet starkes Gefallen.

Via XL Recordings erscheint Ende April / Anfang Mai 2008 ihr Debüt-Album „The Colourful Life“, welches vom ehemaligen Suede-Gitarristen Bernard Butler produziert wurde. Cajun Dance Party klingen, wider dem Namen, nach frischem, unbeschwertem Indie-Pop, gerade heraus und ohne Bedenken von der Seele gespielt. Da bleibt durchaus auch noch Platz zu wachsen. Die Vergleiche des Sängers Daniel Blumberg mit Luke Pritchard von den Kooks sollen für Musikjournalisten und potenzielle Fans die Schubladen-Packerei erleichtern, jedoch besteht die einzige Gemeinsamkeit darin, dass beide aus London kommen und damit verbunden einen ähnlichen Akzent an den Tag legen. Gut ok, Locken haben auch beide. Für den Fall das sollte zählen.
Laut dem ehrgeizigen Plan auf ihrer Internetseite ist noch für 2008 ein weiteres Album geplant.

Cajun Dance Party sind:
Daniel Blumberg
Robbie Stern
Max Bloom
Vicky Freund
Will Vignoles

Vivien Mierzkalla