1989 stellt der Musiker David Immerglück aus der San Francisco Bay Area Adam Duritz und David Bryson einander vor. Die beiden beginnen, zusammen Songs zu schreiben und damit in kleinen Clubs und Coffeehouses aufzutreten. Sie benennen sich nach einem englischen Abzählreim, Counting Crows. Im August 91 gruppieren sich befreundete Musiker um Adam und David, gemeinsam nehmen sie ein Demo auf, im April 92 unterschreiben sie den ersten Plattenvertrag und spielen bereits im Juni 92 im Vorprogramm von Bob Dylan. Im September 93 erscheint ihr Debut Album “August and Everything After”, das sich in den US Billboard Charts sagenhafte 73 Wochen (!) hält und als Höchstposition auf die 4 klettert. In Deutschland wird die Single Mr. Jones ein Radio Hit (und ist heute ein Klassiker), das Album chartet auf 56.

1994 touren sie bereits mit den Rolling Stones und gewinnen den MTV Video Music Award in der Kategorie “Best New Artist” für “Mr. Jones”. 1996 erscheint ihr 2. Album “Recovering the Satellites” und steigt von null auf 1 in die US Billbord Charts ein (Deutschland 40), im gleichen Jahr wird ihr Debut “August and Everything After” mit 7fach Platin ausgezeichnet.

Es folgen ausgedehnte Touren, Auftritte bei TV Shows wie David Letterman und zwei ausverkaufte Shows in der Londoner Royal Albert Hall. Nach dem Live Album “Across a Wire- Live In New York” (1998) beginnt die Band mit den Aufnahmen zu ihrem 3. Studio Album, “This Desert Life”, das nur 2 Monate nach seinem Erscheinen in den USA Platin verkauft. (Deutschland Charts 36)

Im Jahre 2002 veröffentlichen die Counting Crows ein ein weiteres Erfolgsalbum: für “Hard Candy” laden sie befreundete Musiker wie Ryan Adams, Matthew Sweet, Leona Naess oder Sheryl Crow (Background Vocals bei “American Girls”) ein. Der Hidden Track und Joni Mitchell Cover “Big Yellow Taxi” wird später mit der Stimme von Vanessa Carlton veredelt und erscheint auf dem Soundtrack zu “Ein Chef zum Verlieben” – die Single wird nicht nur in Deutschland ein Dauerbrenner im Radio – „Hard Candy“ chartet in Deutschland auf 28.

2008 veröffentlichen sie ein weiteres Album “Saturday Nights & Sundays Mornings”. Am neuen Longplayer tüftelte man akribisch und lange, die Fans mussten mehr als 5 Jahre auf neuen Counting-Crow-Stoff warten. Doch das Warten hat sich gelohnt: Das neue Werk besteht quasi aus zwei konträren Teilen, die zusammen wieder ein tolles Ganzes ergeben. Die rotzige, trotzige, rockige erste Hälfte des Albums – quasi die Saturday Nights – produzierte Gil Norton (The Pixies, Foo Fighters). Die zweite und ruhigere, melancholische Hälfte – also die Sunday Mornings – gehen auf das Konto von Brian Deck (Modest Mouse, Iron & Wine).

Counting Crows sind:

Adam Duritz – Vocals and Piano
Charles Gillingham – Piano, Organ, Mellotron, Harmonica, and Accordian
Dan Vickrey – Guitar and Banjo
David Immergluck – Guitar, Mandolin, Pedal Steel, and Bass
David Bryson – Guitar
Jim Bogios – Drums