Die Damen, die Herren – der Dende. Aus Menden im Sauerland einst gen HipHop-HQ Hamburg (damals war’s das, echt!) aufgebrochen, um nach ersten Gehversuchen bei den Armen Rittern (einzige Veröffentlichung: Die “Disco ’95”-EP) mit der formidablen Formation Eins, Zwo dem deutschen HipHop einige seiner besten Platten zu bescheren.

Später, als es 2003 dann mit DJ Rabauke und Eins, Zwo “nicht mehr ging”, gab’s erst mal eine EP namens ‘Das SchweigenDilemma’ und im Anschluss daran eine kleine Pause von der plattenkaufenden Öffentlichkeit. Die ist hiermit und am 1. September offiziell zu Ende, denn dann tröpfelt ‘Die Pfütze Des Eisbergs’ mit aller Macht und so manch wohltemperiertem Wortschwall über uns herein. Das beste Dendewerk seit dem letzten Dendewerk (welches es aber echt noch mal toppt!) gibt’s also ab demnächst – und hier und jetzt schon mal das partielle Protokoll eines sommerlichen Plausches schräg über der Hamburger Davidswache.

Wann hast du die Arme Ritter-Platte eigentlich zum letzten Mal gehört?
Dendemann: Bei meiner Mutter irgendwann mal, vor fünf Jahren oder so… Ich hab’ sie halt leider nicht – ich hab’ irgendwie gar nichts! Alles verschenkt…

War das eigentlich vor oder nach ‘Nordisch By Nature’? Die beiden Songs sind ja im selben Jahr rausgekommen…
D: Na, das Lied hieß früher ‘Disco ’94’ – und als wir das den Broten das erste Mal vorgespielt haben, meinten sie halt: “Ey krass – wir machen auch gerade ‘ne Disco-Nummer. Aber wir haben alles einspielen lassen, und machen das mit ganz vielen Gästen!” Und als wir dann, mit Deal und allem, so weit waren, kam es eben kurz danach…

Bei ‘Nordisch By Nature’ warst du aber dann nicht dabei, oder?
D: Nee, das war geographisch bedingt…

Ich habe mich auch ein bisschen mit deiner Heimatstadt Menden beschäftigt, unter anderem auf den Wikipedia-Seiten – da kann man sich ja recht schnell drin verlieren: So habe ich auch rausgefunden, dass Menden eine der deutschen Städte mit einer Geschichte der Hexenverfolgung und sogar -Verbrennung war. Ist das sehr präsent, wenn man da aufwächst?
D: Ja, es gibt so ein kleinen Altstadtkern mit historischer Stadtmauer und einem kleinen Museum. Ja, da ging’s zur Sache!

Immerhin tauchst du recht bald nach der berühmtesten “Hexe” Dorte Hilleke unter den ‘Persönlichkeiten aus Menden’ in der Wikipedia auf.
D: Wir haben am Wochenende gerade drüber gesprochen, dass Menden mit sehr, sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit die höchste Dichte an HipHoppern mit Veröffentlichungen hat. Von allen Städten in Deutschland!

Mehr als Hamburg?
D: Auf die Einwohnerzahl gerechnet schon! Du musst mal auf www.westkurve.de gucken. Das ist die Clique, die wir damals ins Leben gerufen haben, die inzwischen richtig viele Nachkommen und Mitglieder hat. Die ist eigentlich lebendiger denn je! Die haben einen Wahnsinns-Output, und da kannst du dir auch zig Songs anhören – und es ist gut!


Wie sehr bist du selber da noch involviert?
D: Ganz wenig. Auf der letzten Compilation hatte ich zwei Beiträge.

Demnach bist du auch nicht so oft in Menden?
D: Och, alle Jubeljahre. Viel zu selten.


Auf dem zweiten Eins, Zwo-Album gibt es ja diesen Song [‘Unschuld Vom Lande’], der beschreibt doch die Zugfahrt von Hamburg zurück nach Menden, oder?
D: Die erste Rückfahrt nach einer längeren Zeit. Als ich frisch nach Hamburg gezogen war, bin ich die ersten zwei Monate so alle zwei Wochen runter. Irgendwann jedes halbe Jahr, und inzwischen sehe ich meine Eltern eigentlich eher, wenn ich im Ruhrgebiet auftrete und sie zu den Konzerten kommen.

Nach Hamburg bist du ja seinerzeit wegen eines Praktikums bei einer Video-Produktions-Firma gezogen…
D: Genau, die haben auch “Nordisch By Nature” gemacht. Schofield & Sternberg hießen die – gibt’s heute nicht mehr.


Hast du denn mit Video noch was zu tun?
D: Nee. War eh nicht mein Metier. Ich hatte mich auch vertan! Ich dachte, dass die noch im gleichen Büro sind, wie ‘Yo Mama’. Das war ein Alibi-Praktikum…

Und wie lang hat’s dann gedauert, bis du tatsächlich den Weg ins Büro von ‘Yo Mama’ gefunden hast?
D: Ich hatte ja durch die Beiträge auf Brote-Alben schon mit denen gearbeitet, aber … 1996 Praktikum angefangen, ’97 Eins, Zwo-Demo – Zack, ‘Yo Mama’. Ein Dreivierteljahr Praktikum, und dann war ich dabei.

Das heißt, du bist 1996 nach Hamburg gekommen.
D: Direkt nach dem Zivi…

Was hast du gemacht?
D: Oh, ‘Speziale Lungen- und Gefäßklinik, Intensivstation’, Pflege. Eine sehr berühmte Klinik in Hemer. Eine totale Spezialklinik. Und ich hatte mich als Hausmeister beworben, war aber natürlich wie immer spät dran, hab’ dann Stationspflege angeboten gekriegt und gedacht: “Ja, komm, Scheiße: Du musst jetzt irgendwas machen.” Und am Einstellungstag wurde mir dann die Tür gezeigt, wo “Intensiv” draufstand, weil: Die hatten noch nie ‘nen Zivi, und dann sollte ich doch mal da anfangen. War aber auch ein Vorteil, dass die noch nie einen hatten… Das war schon ganz lustig, aber es war auch nicht nur “lustig”…

Intensivstation stelle ich mir schon ziemlich herausfordern und verantwortungsvoll vor.
D: Das Gute daran ist, dass da am ehesten noch Zeit für Patienten ist. Da lagen maximal acht Leute bei mindestens zwei Schwestern, und ich war eigentlich auch eher der Zivi von der Haushaltshilfe, die da gearbeitet hat. Das war Renate, so ‘ne richtige Mama, die da geputzt hat, Essensbestellungen aufgenommen hat – sich um das ganze Drumherum gekümmert hat. Ursprünglich war ich ihr Zivi, aber dann wurde ich rekrutiert und wurde zum Fußwäscher. In dem Jahr in dem ich da war, wurde die tägliche Fußwäsche eingeführt – die dann auch direkt als ich wieder weg war abgeschafft wurde, weil keiner Bock dazu hatte. Da war ich sehr mit Thrombosestrümpfen und eingecremten Beinen am machen… das hat mich sehr lange beschäftigt.

Du meinst, das hat dich auch danach noch beschäftigt?
D: Nee, der Vorgang dauert einfach sehr lange! Aber natürlich beschäftigt mich das heute noch. Ich denke, das war eine mehr als wichtige Erfahrung. Von dem Nazi-Opa, der dir – während du ihm die Ferse massierst – erzählt, du wärst nur zu feige zum Schießen, bis hin zu der Omi, die alle fünf Minuten klingelt und fragt: “Kann der Daniel noch mal kommen?”. Also von Gut und Böse… Das, was hängen bleibt ist halt dieses: Man ist ja nur’n Mensch. Und menschlich gesehen ist das auf jeden Fall geil, so was mal zu machen. Ich habe da jedenfalls einige Berührungsängste abgelegt…

Kommt daher auch diese Vehemenz mit der du das Leben z.B. auf dem neuen Album feierst? Da gibt es ja Textzeilen wie “Das Leben ist derbe geil” und “Das Dasein ist ein gottverdammter Fluch” (ähem)…
D: Äh, das heißt “verfluchter Segen”…

Oh, okay. Sonst wäre es ja auch nicht besonders positiv…
D: Aber, ja: Ich find’ das ganz geil, das Leben an sich…

Es klingt natürlich fast ein bisschen, als hätte es ein bestimmtes Erlebnis gegeben, das so etwas ausgelöst hat.
D: Tja, ein Album machen ist immer ganz gut für so was, und damit zufrieden sein vor allem.

Also keine Todesnähe-Erfahrung?
D: Nee, um Gottes Willen!


Trotzdem hat es ja ein paar Jahre gedauert, bis dieses Album nun rauskommt…
D: Das musste so sein, es hat einfach gedauert. Nicht das Schreiben – ich habe an keinem Text länger als 48 Stunden gesessen. Das ist alles total einfach geworden im Vergleich zu früher, wo das immer noch mit Ideen sammeln und so was zur Sache ging! Ich habe mit der Musik so lange rumgedoktert, weil ich damit diesmal nichts zu tun haben wollte – nach der “Schweigendilemma”, die ja auch so ‘ne Eins, Zwo-Fortführung war, so “Kuck ma’, er kann auch alleine und hört sich genau so an”… Ich brauchte mal ‘nen neuen Sound, für mich selbst!

Bei der EP hast Du ja auch fast alles selber gemacht, oder?
D: Ja. Mir wurde auch der hohe musikalische Einfluss bei Eins, Zwo dann irgendwann zum Verhängnis! Du nimmst den Leuten ja ihre Team-Illusion, und da haben viele Eins, Zwo-Fans mit gehadert. Genau so, wie ich auf einem Gang Starr-Album keinen Guru-Beat hören will. Das hat nicht mal was mit der Qualität zu tun, sondern das ist einfach das Fan-Ding, so wie man das lieber haben möchte. Man möchte einfach, dass er rappt – und dann ist gut! Und diesmal wollte ich eben, dass sich das für mich so anfühlt, als würde man Freitags, bevor man am Wochenende zum Auftritt losfährt, noch mal ein paar Maxis shoppen, um noch ein paar frische Beats dabei zu haben. Um das wirklich so zu hören, und nicht zu sagen: “Ja, ist cool. Kann man machen”, sondern: “Boah! Die muss ich mitnehmen!” Und die Jungs von Audiotreats aus Mainz und Jansen & Kowalski haben da einfach einen Nerv bei mir getroffen. Es ist schwierig: Wenn du das selber kannst, dann geht’s da um solche Kleinigkeiten… Ich habe das alles so übernommen und war viel zufriedener! Diese Platte repräsentiert meinen Musikgeschmack viel besser, als meine eigenen Beats.

Aber du hast trotzdem nicht überlegt, das wieder unter einem Bandnamen zu machen, sondern klar als Solo-Ding?
D: Ja, absolut.

Zum Eins, Zwo-Split meine ich, nur das kurze Statement “Es ging nicht mehr” gelesen zu haben. Gibt es dazu noch mehr zu sagen? Zerstritten scheint ihr euch ja nicht zu haben, hat nicht kürzlich Rabauke ein Stück von deinem Album remixt oder so?
D: Nee, er hat die Scratches auf dem aktuellen Download-Track gemacht, das ist die Fortsetzung von “Ersoichso”. Ich habe die Scratches auf der Platte ein bisschen assoziativ gewählt, die DJs – das heißt, das Stück “Inhalation” hat ein Zitat von DavidPe [Main Concept], also hat DJ Explizit von Main Concept den Scratch gemacht; der Blumentopf-Scratch bei “Sensationell” ist von Sepalot ausgeführt oder der mit Cora Es Stimme ist von Marius No. 1., und so weiter- da war dann bei der Eins, Zwo-Fortsetzung klar, dass den Cut auch Rabauke macht.

Also ist es ein bisschen auch die Fortsetzung des visuellen Rückbezugs – wie zum Beispiel Torch einzuladen, im Videoclip zu “Danke, Gut” den Satz zu sagen, den ihr auf der Platte von ihm gesampelt habt.
D: Genau. Einer meiner Lieblingssongs von Blahzay Blahzay ist “Danger” von 1995, der auf einem sehr wichtigen Scratch von Jeru The Damajah basiert – “When the East is in the House”. Der ist dann halt im Video und sagt seinen Satz, und das fand ich immer so toll! Zitate sind mir sowieso superwichtig. Eigentlich war ich ja immer so, dass ich die Quelle nicht so gerne preisgebe, weil ich dachte, manch ein junger HipHopper kommt vielleicht auch so mal auf eine Advanced Chemistry-Platte oder so, aber das bleibt ja. Übrigens: Auch wenn ich da nicht scharf drauf bin, aber wir haben die Eins, Zwo-Frage nicht richtig beantwortet. Es stimmt einfach: Wir haben zwei Alben für meine Begriffe mit wirklich tollem deutschen HipHop gemacht, der bis heute so stehen bleiben kann. Und wir liefen Gefahr, beim dritten Album intern was falsch zu machen. Dass einfach irgendein Kompromiss entsteht, der aus dieser angenehm kantigen Musik etwas macht, womit wir am Ende beide nicht mehr glücklich sind. Und für mich war es immer wichtig, dass ich – während ich das mache – weitestgehend ausschließe, dass mir das irgendwann nicht mehr gefällt. Das ist natürlich eine Illusion. Aber es geht immer um die magischen 99% – denn 100 gibt’s nicht. Aber an diesen 99%, da bin ich über Jahre immer ganz schön dicht dran.

Waren die Reaktionen auf die beiden Eins, Zwo-Alben eigentlich sehr unterschiedlich? Die sind ja mit einem ziemlich großen zeitlichen Abstand zueinander in zwei ziemlich unterschiedliche Musiklandschaften hinein erschienen.
D: Das Interessante war, dass in diesen zwei Jahren der Markt so zusammenbrach. Dass wir quasi fast die gleiche Chartplatzierung hatten – ich glaube, 10 und beim zweiten 11 als Entry – was ja eigentlich im Verhältnis der Verkaufszahlen insgesamt erst mal bedeutet: gleich erfolgreich in der ersten Woche. Aber: Wir haben von der zweiten ein Drittel dessen verkauft, was wir mit der ersten hatten. Und deswegen kann ich nicht sagen, ob das daran liegt, dass sie einfach weniger Gefallen gefunden hat. Was die Fanreaktionen betrifft: Viele sagen auch heute noch: “Ich brauchte dieses Ungestüme, Aggressive von der ersten, und das fehlt mir auf der zweiten.” Und dann gibt’ s ganz viele, die sagen: “Aber es ist doch einfach das gleiche in echt besser gemacht.”

In deinem Song ‘Ersoichso’ gibt der etwas schmierige Charakter Dito den Rat: Dreh’n Clip mit zehn Bitches oben ohne/ und halt dazu ‘n paar homophobe Monologe”. Zumindest zum ersten Teil fiel mir spontan das Bo-Video zu ”Türlich ‚Türlich (Sicher, Digger)’ ein – in dem warst du ja auch zu sehen. Wie stehst da heute dazu?
D: Na, wir haben Steffi berühmt gemacht [lacht] – Estefania [heutige Frau Bohlen]. Wir hatten sie an dem Tag noch als Steffi kennen gelernt, aber kurze Zeit später tauchte sie dann als Estefania im Blitzlichtgewitter auf… Die ist halt da drin, aber… Ja, es ist ein schmaler Grat zwischen Parodie und trauriger Wirklichkeit – bis heute. Es ist halt auch irgendwie Bo – bis heute. Dieses Low-Budget-Ding mit dem ferngesteuerten Hubschrauber und der Tuning-Karre von ‘nem Typen, der einfach vorbeikam, weil er wissen wollte, was da geht – der nicht mal irgendwie dafür angeheuert war [lacht]. Mit den grillenden Frauen und Steak leckenden Bikini-Mädels… Ich find’s heute sehr angenehm, dass dieses Fragezeichen bleibt – was dir jetzt auch bleibt: Wie doof kann man das eigentlich finden, wie ernst war das eigentlich gemeint? Und ich denke mal, dass es schon ein bisschen Troja-mässig ist, das Video, so ein bisschen hinterrücks. Wenn man es mal mit diesem legendären Roots-Video ‘What They Do’ vergleicht [in dem die Roots so ziemlich alle gängigen HipHop-Video-Stereotypen auffahren, um sie dann durch ironisch-erklärende Untertitel-Einblendungn ins Lächerliche zu ziehen] – es ist halt auch so ein trojanischer Gaul, denn: Im Prinzip benutzen sie die gleichen Bilder, veralbern es in irgendeiner Form und stehen so am Ende als die “Netten” da. Ist natürlich Blödsinn, das reicht nicht – denn du bedienst dich etwas, und das aus gutem Grund. Das ist ja der Trick: Das Sendeformat, das gerade angesagt ist, erst mal beizubehalten, und dann zu versuchen, durch ein leichtes Parodieren als der Coole da zu stehen. So einfach kann das eigentlich nicht sein. Ist es aber irgendwie. Man ist halt weniger blöd. Deswegen ist man nicht von allem befreit, von der Schuld auch irgendwie mit den gleichen billigen Mitteln zu arbeiten auch nicht. Aber ich find’s bis heute in Ordnung – und ich bin da sehr, sehr schwierig bei diesen Sachen. Ich finde, das Bo-Video ist Parodie genug, um es so stehen zu lassen. Und außerdem: Angenommen, ich möchte Frauen im Video haben, weil das für mich passt, kann ich ja nicht nur so B-Girls und -Boys nehmen, die dann möglichst unfeminin daherkommen, damit ich nicht das Klischee von den “Bitches oben ohne” bediene, und weil ich es etwas “Dendemann-mäßiger” halten möchte. Was weiß ich, wenn die Idee stimmt – vielleicht müssen dann einfach mal Frauen da sein, die eben scheiße-gut aussehen oder meinetwegen auch wenig anhaben – es ist auf jeden Fall dünnes Eis.

Die erste Single wird doch ‘Dreieinhalb Minuten’, oder? Das verlangt ja nicht unbedingt nach solch einer Umsetzung, oder?
D: Nicht so richtig [lacht].

Gibt’s da ein Video?
D: [Zögerlich] – Ja-ah, da wird’s eins zu geben…

Bei dem Song begibst du dich ja auch auf “dünnes Eis”, wenn auch auf andere Art: Eine Rap-Ballade hätte ich nicht unbedingt erwartet, vor allem nicht als erste Single…
D: Ich auch nicht – aber ich hab’s gemacht [grinst]. Das ist das letzte Stück, das ich gemacht habe. Im Endeffekt habe ich seit drei Jahren auf die Musik gewartet, die mir erlaubt, so was zu machen. Eigentlich wollte ich seit drei Jahren so’n R’n’B-Song machen, das ich dann auch selber singe und das alles ein bisschen lustiger halten. Als ich das dann gehört habe, habe ich gedacht: “Nee, du kannst das auch so ernst gemeint klingen lassen, wie es einfach ist. Wenn die Musik so gut ist, dann mach’ lieber ein ordentliches Stück daraus und fühl dich wohl damit und guck mal, wie du das Drumherum gestaltet kriegst.” Aber ich würde das nicht als Single auskoppeln, wenn ich nicht so was von im Reinen damit wär’ – eigentlich ist es vielleicht das beste Lied da drauf. Alles andere – das kann ich dir morgen wieder machen! Nimm dein Lieblingslied von der Platte, und ich mache dir morgen ein ähnliches und genau so gutes – aber das ist mein großer Wurf!