Geboren wird Sängerin Lenka in Australien. „Meine Eltern waren Hippies und mein Vater baute ein Haus an der Südküste von New South Wales“, sagt sie selbst. Ihr Vater ist Jazzmusiker und fördert Lenkas erste musikalische Gehversuche, indem er ihr verspricht, die Erlaubnis fürs Ohrlöcher-Stechen zu erteilen, wenn sie Klavier und Trompete lernt.

Als Lenka sieben ist, zieht sie nach Sydney um. Dort sammelt die Australierin als Teenager erste Erfahrungen als Schauspielerin. Am „Australian Theatre for Young People“ erhält sie Unterricht von Cate Blanchett und bekommt in Folge dessen Hauptrollen in Theaterstücken, Fernsehproduktionen und Independent-Filmen. Neben der Schauspielerei und der Kunsthochschule, beginnt Lenka erste Demos in Sydney aufzunehmen.

Als ihr der Schlagzeuger der Indie-Electro-Band Decoder Ring anbietet, den Part der Sängerin/Keyboarderin zu übernehmen, sagt die Musikerin zu. Mit diesem Projekt entsteht das Album „Somersault“, welches der Soundtrack zum gleichnamigen Indipendent-Film wird. Sowohl Film als auch Soundtrack werden mit zahlreichen Awards ausgezeichnet. Lenka und Decoder Ring reisen 2006 in die USA, um beim „South By Southwest“-Festival aufzutreten. Der australische Rolling Stone lobt das junge Talent als “ethereal songstress”,“pocket rocket” und “breathy, strangely haunting”.

2007 entscheidet sich Lenka, von Australien nach Kalifornien zu ziehen und arbeitet an ihrer Karriere als Solokünstlerin. Ihr Song „Follow“ kommt in einer Folge der TV-Serie „Dirt“ zum Einsatz. Nach wachsendem Presseecho, werden ihre Hits auch in den Sendungen „Ugly Betty“ und „Grey’s Anatomy“ gespielt.

Mit ihren Pop-Ballden sichert sich Lenka das Interesse mehrerer Labels. Sie entscheidet sich schließlich für einen Deal bei Epic, weil dieses „zwar ein Majorlabel ist, aber die Philosophie eines Indies hat“. Gemeinsam mit Produzent Mike Elizondo (Fiona Apple, Jay-Z) produziert sie ihr Debüt in Montreal, Los Angeles und Woodstock. In Deutschland erscheint „Lenka“ im August 2009.

Live Band:
Lenka – Gesang, Keyboard, Percussion
Danny Levin – Horn, Keyboard
Erik Kertes – Bass, Glockenspiel
Stella Mozgawa – Schlagzeug
John Graney – Gitarre, Keyboard, Gesang