Das Kölner Pop-Trio Locas In Love spielt auf seinem fünften Langspieler “Nein!” gewohnt smarten, deutschen Indiesound. motor.de präsentiert euch die Band auf Tour.

Erst im vergangenen Jahr gaben die Kölner Indie-Rocker ihr Erfolgsalbum “Lemming” heraus. Schenkt man den Aussagen des Labels glauben, so ist die neue Platte “Nein!” eher ein Nicht-Album, denn im Vordergrund der Platte steht der Song “Vs. Kong”, der es nicht auf das letztjährige “Lemming” geschafft hat. Auf Live-Konzerten von den Fans gefeiert, wird er nun gleich zweimal auf dem neuen Album zu hören sein. Auftritte im Vorprogramm von Arab Strap, Okkervil River, The National oder Xiu Xiu zeugen vom hervorragenden Ruf, den die Live-Darbietung des Dreiers um Sängerin Stefanie Schrank genießt. Ihr letzter Langspieler entstand außerdem in den legendären Chem 19-Studios in Glasgow — der Produktions-Heimat vieler Künstler des Labels Chemikal Underground (Mogwai).

Locas In Love – “Der Einzige Song & Lemmy Caution” (live)

Sei es ihr 2008 erschienenes Konzept-Album zum Thema “Winter” oder das in Jahr früher erschienene “Saurus” — die Drei bewegen sich souverän durch diverse Stile, bewahren sich dabei aber stets ihren eigenen Sound. Dazu zählt die Offenheit für beißende Elektronik, genauso wie der offensichtliche und trotzdem unprätentiöse Pop-Appeal. Und auch den klassischen Indie-Rock US-amerikanischer Prägung haben sie genauestens studiert. 

Nun geht es mit neuem und altem Material im Gepäck zur Bewährungsprobe auf Bühnen unseres Landes. motor.de findet, dass eine der sympathischsten und cleversten Pop-Bands im deutschsprachigen Raum immer einen Konzertbesuch wert ist, und sagt deshalb “Ja!” zu Locas In Loves “Nein!”. Wenn ihr euch unserer Empfehlung anschließen wollt, behaltet die folgenden Termine im Hinterkopf:

motor.de präsentiert Locas In Love – Live 2012:

02.05. Hamburg – Indra
03.05. Bremen – Tower
04.05. Wiesbaden – Schlachthof
05.05. Leipzig – Moritzbastei
06.05. Nürnberg – Hirsch
11.05. Berlin – unclesally’s Party
12.05. Düren – Fabrik für Kultur & Stadtteil

(Fotos: Katja Ruge & Pablo Chuken)