Gerard Way – Vocals
Ray Toro – Guitar
Mikey Way – Bass
Frank Iero – Guitar
Matt Pelissier – Drums

Ihren Bandnamen entnahmen sie einem Roman von Irvine Welsh (Trainspotting, Porno), ihre Wurzeln aber liegen in New Jersey, genauer gesagt im Industriestädtchen Newark. Dort gab es Mitte der 90er eine Menge an (Schüler)Bands, die sich aber zumeist nach Ende der Highschool in Luft auflösten. Bei „My Chemical Romance“ war das zunächst nicht anders. Nach dem Abschluss verlor man sich aus den Augen. Aber hier kommt dann die entscheidende Wendung. “Ich hab damals als Animateur in New York gearbeitet und bei meiner Mutter gelebt“, erzählt Sänger Gerard. “Und ich hab angefangen mich zu fragen, in welche Richtung mein Leben eigentlich gehen soll. Dann hab ich Matt angerufen, der sich genau dieselben Fragen stellte. Also haben wir uns getroffen und Musik draus gemacht.“ Bald war klar, dass die Bandchemie irgendwie stimmt.” Also habe ich Ray aufgetrieben, der der beste Gitarrist ist, den ich kenne.” Zu dritt produziert man im Winter 2001 ein Demo und damit kommt der Stein ins Rollen. Gerards Bruder Mikey wollte unbedingt in die Band einsteigen. Da er bis dahin kein Instrument beherrschte, brachte er sich quasi über Nacht das Bassspielen bei. Damit war er im Boot. Das New Yorker Indielabel Eyeball schien vom Demo sehr angetan und stimmte zu, ein Album von „My Chemical Romance“ zu veröffentlichen. Im Frühjahr 2002 ist nach zwei Wochen „I Brought You My Bullets You Brought Me Your Love” im Kasten. Um den Sound noch etwas anzudicken, wir Frank Iero als zweiter Gitarrist engagiert. Rund ein Jahr später steht das Erstlingswerk in den Ländern und was keine für möglich gehalten hat, tritt ein: Zunächst ausgiebige Gig-Engagements in New York und Umgebung, ein sich in Windeseile ausbreitender Ruf und eine schnell anwachsende Fanbase. Die Gigs verteilen sich inzwischen auf die gesamten USA. Insgesamt ist My Chemical Romance 14 Monate ununterbrochen in Amerika und für einige Gigs auch in Europa unterwegs.
Danach keine Pause. Die Band kommt beim Warner Label „Reprise“ unter und veröffentlicht Anfang 2005 ihr internationales Debüt: „Three Cheers for Sweet Revenge“. Das Album haut so ziemlich alle vom Hocker, die den Begriff Emo bereits auf einen Grabstein eingraviert sahen. Ein hochexplosiver musikalischer Cocktail mit großartigen, mitreißenden Refrains. Vom Album gehen mehr als 2 Millionen über die Ladentheke.
Im Herbst 2006 folgt der dritte Teil der Saga. My Chemical Romance setzen „The Black Parade” alles daran, in die Superstarfußstapfen von Green Day zu treten. Im Mittelpunkt des Albums steht die Geschichte eines todkranken Menschen, des es bis zu seinem Tod versäumt hat, sein Leben bis zum letzten auszukosten und zu genießen. Der Wink mit dem Zaunspfahl, dass hier ein Konzeptalbum umgesetzt wurde, ist nicht allzu weit hergeholt. Hinter den Reglern des Mischpults saß nicht ohne Grund Green Day-Produzenten Rob Cavallo der auch bei „American Idiot“ die Finger mit im Spiel hatte
Da die Band ununterbrochen auf Tour war, hatte sie sich im hinteren Teil ihres Tourbusses, ein Studio eingerichtet, mit dem sie ihre Ideen festhalten konnten. Die gesammelten Werke sollten dann in Los Angeles zusammen mit Cavallo aufgenommen werden. „Rob war ein integraler Bestandteil für das Projekt“, erzählt Iero. „Er besitzt eine so reine Liebe zur Musik, dass es ansteckend war. Er spricht viel über den emotionalen Charakter von Musik und half uns damit, unsere Gefühle richtig in die richtigen Bahnen zu lenken.“ Und Toro ergänzt: „Klanglich ist Rob ein Meister. Es ist eine wahre Freude, ihm dabei zuzuschauen, wie er an Sounds herumbastelt, die deinen Song so klingen lassen, wie du es dir erträumt hast.“
Vom Ergebnis ihrer neuen Werks sind My Chemical Romance sichtbar begeistert und glauben fest daran, „dass dieses das Album wird, an das man sich erinnern wird, wenn man von MY CHEMICAL ROMANCE spricht“

www.mychemicalromance.com

Videolink zu „the black Parade“ (Youtube)
Videolink zu “I’m not okay (I promise)