Seit der Veröffentlichung von “Love Kraft” 2005 war das Aushängeschild der walisischen Musikszen alles andere als untätig: Mastermind Gruff Rhys lieferte Soloalben, werkelte in diversen Projekten (Acid Casuals, Y Peth, Neon Neon) oder arbeitete mit dem bekannten britischen Komponisten Charles Hazelwood. Fast nebenbei entstand ‘Hey Venus!’ – genauso wie übrigens schon Album Nummer 9, das in Kürze aufgenommen werden soll. Die Band wechselte nicht nur Label und Produzent (Hey Venus! wurde von David Newfeld (Broken Social Scene) aufgenommen und gemixt von Chris Shaw und SFA), sondern suchte sich auch einen neuen Graphiker – dies ist das erste Album dessn Cover nicht von Pete Fowler gestaltet wurde, sondern vom japanischen Künstler Keiichi Tanaami.
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Mit ihrem achtem Album zementieren die Super Furry Animals einmal mehr ihren Ruf als Meister des subtilen und schrulligen Songwritings zwischen flockigem Retrosound und schnuckeligem Pop. An allen Ecken plickert und plockert es, wobei gerade die schrägen Töne einen hymnischen Charakter haben. So ist auch „Venus“ wieder ein Album voller musikalischer Kleinode geworden, die dafür verantwortlich sind, dass einem diese Band so sehr ans Herz gewachsen ist.

Andere Veröffentlichungen:
2007 LP (analog)” HEY VENUS!
2005 LP (analog) LOVE KRAFT
2005 CD LOVE KRAFT

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