Nach “Good Bye Lenin” und”Friendship!” kommt am 04. März ein neuer Ostalgie-Film in die Kinos. „Boxhagener Platz“ von Matti Geschonneck feiert zuvor auf der Berlinale 2010 Weltpremiere.

Vater Jürgens (Jürgen Vogel) ist der ABV (Abschnittsbevollmächtigte) für den Stadtbezirk Friedrichshain, der seinen Dienst sehr ernst nimmt. Mama Jürgens, Renate (Meret Becker), ist sexuell frustriert. Ihr Sohn Holger (Samuel Schneider) steckt irgendwo zwischen Kindheit und Pubertät. Oma Otti hatte bereits fünf Ehemänner ins Grab gebracht und weil Ehemann Nummer Sechs zwar noch nicht tot ist, aber eben auch nicht mehr so richtig lebendig, schaut sich Otti schon einmal nach jemand Neuem um. Kandidaten sind Altnazi Fisch-Winkler (Horst Krause) und ehemaliger Spartakuskämpfer Karl Wegner (Michael Gwisdek).

Der ganz normale Wahnsinn des DDR-Alltags am „Boxhagener Platz“ in Berlin-Friedrichshain gerät aus den Fugen als plötzlich ein Mord passiert. Altnazi Fisch-Winkler wird tot aufgefunden. Die Ereignisse überschlagen sich. Teenie Holger Jürgens macht sich zum Privatdetektiv und die Stasi enttarnt ein Komplott aus West-Berlin. Die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Eine kritische Komödie über das Leben vor 30 Jahren in der Hauptstadt der sozialistischen Republik vor dem Hintergrund von Studentenprotesten und Panzern in Prag. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Torsten Schulz, der auch das Drehbuch des Streifens schrieb.

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